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Leistungen

Change Communications

Unternehmen und Institutionen müssen sich täglich mit zahlreichen Faktoren auseinandersetzen, die nie gänzlich vorherzusagen oder kontrollierbar sind. Der professionelle und zielorientierte Umgang mit Veränderung stellt dabei oftmals eine besondere Herausforderung dar. Bestehendes verliert an Gültigkeit, Strukturen werden hinterfragt, und die Suche nach neuen Orientierungspunkten beginnt. In keiner Phase des wirtschaftlichen und politischen Lebens ist Kommunikation so wichtig, schwierig und sensibel wie in der Phase der Veränderung. Change Communications ist die Champions League der Kommunikationsberatung, die Firmen ermöglicht, Mergers, Joint Ventures oder Managementwechsel erfolgreich umzusetzen. Als externe Berater sind wir Sparringspartner des Change Management, koordinieren die Kommunikationsabteilungen aller Beteiligten und agieren als Kommunikationsregisseure nach innen sowie nach außen.

Fünf Thesen zum Einsatz von Change Communications

Führende M&A-Experten, Unternehmensberater und Private-Equity-Manager bestätigen unisono: Wenn eine Firmenübernahme oder ein Joint Venture scheitert, passiert dies zu achtzig Prozent aufgrund emotionaler Unstimmigkeiten. Faktische Details können im Zuge eines Deals in der Regel von den involvierten Anwaltskanzleien oder Investmentbanken gelöst werden. Wenn die Situation allerdings emotional angespannt ist, braucht es Kommunikation und Mediation. In den USA werden Deals daher längst nicht mehr ohne professionelle Change Communications abgewickelt.

Für die Akquisition eines Unternehmens sollte im Idealfall die Formel „1 + 1 = 3“ gelten. Sind zwei Unternehmen erst einmal verbunden, positionieren sie sich theoretisch umso stärker am Markt. Leider ist in der Praxis oft das Gegenteil der Fall. Viele Fusionen im Dienstleistungsbereich (z. B. Banken) oder in der Industrie haben in weiterer Folge nicht zu einem bei der Akquisition prognostizierten Zuwachs von Marktanteilen oder gar zu Ertragsverbesserungen geführt. Häufigste Ursache einer schlechten Performance: die unvollständige oder misslungene Integration von Firmenkulturen. Das ist ein klarer Fall für Change Communications. Der externe Change Communicator ist Vermittler und unterstützt das Change Management in der produktiven Abwicklung der Integration eines übernommenen Unternehmens.

Jede Veränderung, jeder Change stößt vorerst auf natürliche, emotionale Widerstände. Bei Firmenübernahmen und Fusionen kann fehlende Akzeptanz zu reduzierten Arbeitsleistungen, zu massivem Widerstand oder gar zu gänzlicher Arbeitsverweigerung führen. Diffuse Zukunftsängste lähmen Einzelne und vergiften kollektiv das Arbeitsklima. Die Sehnsucht nach dem Erhalt langjähriger Gewohnheiten und die „Das haben wir immer schon so gemacht“-Einstellung sind die größten Feinde eines erfolgreichen Change. In diesen Fällen ist der Change Communicator Mediator, der nur dann reüssiert, wenn ihm Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Management gleichermaßen vertrauen.

Ist die Widerstandsphase bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, übernommenen Kunden oder Lieferanten erst einmal überwunden, heißt es das neue „Konstruktiv-Momentum“ aktiv zu gestalten, denn es ist meist auf wenige Monate begrenzt. Wer diesen Zeitraum richtig nutzt, wird das große Energiepotenzial, das jeder Change initiiert, auch voll ausschöpfen können. Für karrierewillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet jeder Change im Unternehmen die Chance, sich weiterzuentwickeln. In Unternehmen, die übernommen werden, gilt es jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu identifizieren, die in der Veränderung neue Möglichkeiten sehen und dem Change-Prozess konstruktiv gegenüberstehen. Führungskräfte, die das erkennen, können gleich mehrere Sprossen auf der Karriereleiter emporsteigen.

Der Change Communicator ist kein Befehlsempfänger und kein simples Kommunikations-Ausführungsorgan, er ist vielmehr ein ständiger Sparringspartner auf Augenhöhe des Change Management. Change Communications nimmt aktiv Einfluss auf Managemententscheidungen, weil sie den Ergebniswunsch, den Outcome des Change-Prozesses durch die Kommunikation entscheidend mitgestaltet. So passiert es, dass der Change Communicator Teil des Top-Management-Teams ist und Entscheidungen argumentativ initiiert.