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Leistungen

Corporate Communications

Unternehmen, die hochwertige Produkte oder Dienstleitungen auf den Markt bringen, straff organisiert sind, intensives Marketing betreiben und sich gegenüber dem Mitbewerber stark positionieren, haben noch lange keine Garantie, am Markt auch zu reüssieren. In unserer Gesellschaft erfordert Erfolg auch die Schaffung von Akzeptanz und Glaubwürdigkeit. Diese zu gewinnen, fest zu verankern und langfristig zu erhalten erfordert eine seriöse Dialoggesinnung und professionelle PR-Techniken. Denn die öffentliche Meinung entscheidet über das Vertrauen in ein Unternehmen und somit auch über dessen Erfolg. Dabei ist jeder kommunikative Kontaktpunkt vom Anruf im Callcenter bis zum persönlichen Gespräch mit dem Management von Relevanz. Corporate Communications ist daher mehr als Medienmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Wir verfolgen in unserer Beratung einen gesamtheitlichen Ansatz und unterstützen unsere Klienten in allen Fragen der internen und externen Kommunikation – von der Corporate Identity über die Corporate Culture bis zu Corporate Design und Corporate Behavior.

Fünf Thesen zum Einsatz von Corporate Communications

Bekanntheit und Image sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg. Beides erreicht man nicht durch Schweigen. Nur wenn es ums Zuhören geht, ist Schweigen ein unverzichtbarer Teil der Kommunikation. Denn aktives Zuhören zeugt von der Akzeptanz anderer Meinungen und von Demokratieverständnis, vor allem auch auf der politischen Ebene. Generelles Schweigen wäre hingegen eine riskante Unterlassung. In einer schnelllebigen Zeit fortschreitender Digitalisierung, zunehmender Macht der Verbraucherseite und steigenden Interesses der Bevölkerung an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen kommt die Flucht vor der Öffentlichkeit einem unternehmenspolitischen Harakiri gleich. Zwar kann professionelle PR-Arbeit kein konfliktfreies Verhältnis zur öffentlichen Meinung garantieren, aber nichts zu tun oder unprofessionell vorzugehen sind wohl kaum erfolgversprechende Alternativen!

Siebzig Prozent des PR-Erfolgs kommen vom Wollen und von der positiven Einstellung zur Öffnung nach innen und nach außen, dreißig Prozent bestehen aus Know-how und beinharter Knochenarbeit. Untersuchungen aus den USA zeigen daher bereits, dass Top-Manager oft mehr als fünfzig Prozent ihrer Zeit in PR-Tätigkeiten investieren. Die Öffentlichkeit nimmt ein Unternehmen bzw. eine Institution ganzheitlich wahr und hinterfragt den Umgang mit allen Stakeholdern wie Behörden, Mitarbeiter, Lieferanten usw. bis hin zur Umwelt. Wer versucht, mit PR verantwortungsloses Handeln zu kaschieren, über schlechte Produktqualität hinwegzutäuschen, Umweltbelastungen unter den Teppich zu kehren oder Werbung zu ersetzen, wird am Ende des Tages das Gegenteil erreichen: Imageverlust, Vertrauenseinbußen und wirtschaftlichen Misserfolg. Erfolgreiche Kommunikation basiert auf Überzeugung, Offenheit, Ehrlichkeit, Kontinuität, Professionalität, Sachlichkeit, Fairness und Authentizität.

Die Öffnung eines Unternehmens bringt mit sich, Beurteilungen von außen in die eigene Organisation hineinzutragen. Die PR hat nach innen die Aufgabe, ein Problem- und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Öffentlichkeit herzustellen und eine Kultur der aktiven Auseinandersetzung mit ihren Forderungen und Erwartungen zu unterstützen. Dies bedeutet nicht, dass man allen gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen muss, aber Dialogbereitschaft setzt die Anerkennung von unterschiedlichen Ansichten und Standpunkten voraus. Daher ist die interne PR-Arbeit eine wesentliche Grundlage für das Wirken nach außen, und PR-Verantwortliche müssen hierfür viel Geduld, Beharrlichkeit und Fingerspitzengefühl aufbringen. Für die Beziehungen einer Organisation zu ihrem Umfeld braucht es die Pflege von beständigen und verlässlichen Kontakten sowie den Aufbau von Vertrauen. Wer erfolgreich in der Öffentlichkeit agieren möchte, muss anerkannt und akzeptiert werden, speziell dann, wenn höchste Diskretion zu wahren ist. Wir agieren sowohl als Sparringspartner für Kommunikationschefs von Unternehmen als auch als „single point of contact“ für Medien- oder Bürgeranfragen.

Firmen investieren viel Zeit und Geld, um die Unternehmensmarke durch Werbekampagnen, bekannte Testimonials und wohltätige Engagements bei externen Zielgruppen zu positionieren. Solche Anstrengungen sind jedoch vergeblich, wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht in den Prozess der Markenkommunikation eingebunden werden, denn sie sind stark für die Wahrnehmung des Unternehmens mitverantwortlich und müssen daher wissen, wofür dieses steht und welche Werte es repräsentiert. Nur wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Marke und das Unternehmen begeistert werden und eine emotionale Bindung besteht, wird markenkonformes Verhalten (Brand Behavior) ermöglicht. Dazu braucht es einen koordinierten Prozess der internen Markenführung (Internal Branding), der von Führungskräften, PR-Verantwortlichen und HR-Managern gemeinsam getragen wird. So kann die Marke erfolgreich von innen nach außen leuchten!

Image wird durch zwei Faktoren generiert: objektive Faktoren, die rational wahrgenommen werden (z. B. Qualität und Preis), und subjektive Faktoren, die größtenteils von Gefühlen bestimmt sind. Entscheidend für die Beurteilung sind also nicht nur Tatsachen, sondern auch ob die Öffentlichkeit und potenzielle Kunden die entsprechende Vorstellung damit verbinden. Image setzt daher Bekanntheit voraus und lässt sich nur durch die Ansprache von Verstand und Emotion gestalten und beeinflussen. Dies gilt für Unternehmen genauso wie für Produkte und Personen. Wichtig: Sein und Schein müssen einander entsprechen, egal ob es um die Durchsetzung von Meinungsinhalten geht oder um die gesamte Ausrichtung einer Organisation. Letzteres bringt einen kompletten Markenprozess zur Festlegung einer eindeutigen Markenidentität mit sich. Dazu gehören das Selbstverständnis aller Beteiligten, das Erscheinungsbild und ein geschlossenes Auftreten.